Über mich

Mein Name ist Nadine Madeleine Valerie Schöneck, und ich bin ein absoluter Morgentyp; am liebsten schlafe ich wenig. Meine Mutter kommt aus Tokyo, mein Vater aus der Pfalz. Geboren wurde ich am 23. September 1975 in Neuwied/Rhein; bin derzeit also 36, Tendenz steigend. Aufgewachsen bin ich in einem Kaff der guten Hoffnungen im Westerwald: Rüscheid, sechshundert Einwohner, siebenhundert Kühe.

Nach den ersten vier Grundschuljahren in Anhausen (1982 – 1986) besuchte ich das Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied (1986 – 1995), auf dessen Turmspitze "Nutze die Zeit" steht. Als junges Mädchen war ich der festen Überzeugung, wir Schülerinnen und Schüler sollten daran erinnert werden, die Pause dazu zu nutzen, das stille Örtchen aufzusuchen. Damals ahnte ich noch nicht, dass das Thema "Zeit" über Jahre zu einem wichtigen Thema für mich werden würde.

Im Anschluss an das Abitur genoss ich ein Jahr der Horizonterweiterung, verbrachte einige Zeit in La Rochelle/Frankreich, Tokyo/Japan, Schweden und begab mich auf Bewerbungstour durch ganz Deutschland – denn ursprünglich wollte ich: erst eine kaufmännische Ausbildung bei meinem damaligen Traumausbilder, der BMW AG in München, absolvieren und anschließend Wirtschaftswissenschaften in Bochum studieren. Der Ausbildungsvertrag war schon unterschrieben, der BMW für meine Eltern beinahe bestellt, aber es kam alles ziemlich anders; heute sage ich, mich ein wenig an Wowi anlehnend: "…und das ist auch gut so."

Da meine erste große Liebe ein damals – das heißt: 1986 – Dreißigjähriger namens Herbert Grönemeyer war, beschloss ich bereits elfjährig: "Wenn ich mal groß und stark bin und Abi habe, dann studiere ich in Bochum, mitten in Ruhriland." Ich war zu der Zeit gerade dabei, die vierte Grundschulklasse zu besuchen.

Ein Jahrzehnt später war es dann endlich soweit – Ziele sind schließlich da, um erreicht zu werden: Von Oktober 1996 bis Juni 2003 studierte ich an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Das Studienjahr 1999/2000 verbrachte ich als inoffizielle Gore-Sympathisantin im sonnenverwöhnten Bushland in den USA, und zwar an der größten nordamerikanischen Universität, der University of Texas at Austin. Dort besuchte ich Seminare in Sociology, Government und Communication Studies.
» Meine Berichte aus den USA

Gleich zu Beginn meines Jahres in Austin schloss ich mich dem TEXAS MARATHON TRAINING TEAM an und wurde so – bis zum heutigen Tag anhaltend – zur ambitionierten Marathoni.
»
Mein erster Marathonlauf (in englischer Sprache)

Das Wintersemester 2001/2002 verbrachte ich an der University of Oxford, um möglichst viel über mein soziologisches LieblingssujetSocial Stratification and Meritocracyzu lernen und zugleich meine Diplomarbeit vorzubereiten.
»
Mein Bericht aus Oxford

Im Sommer 2000 versuchte ich während eines mehrwöchigen Aufenthalts in Tennessee, meinen Debütroman "Novel in Nashville" in Angriff zu nehmen. Zahlreiche kreative Schaffenspausen sowie Reibungen an der Wirklichkeit (...) ließen die Textarbeit jedoch zu wahrem Schwarzbrotkauen werden.

Von Juli 2003 bis Juni 2005 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekt ("Inklusionsprofile") an der FernUniversität in Hagen tätig; Projektleiter waren Prof. Dr. Uwe Schimank und Jun.-Prof. Dr. Nicole Burzan, die mittlerweile eine Professur für Soziologie an der TU Dortmund innehat.

Von Juli 2005 bis April 2009 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Soziologie II ("Handeln und Strukturen") bei Prof. Dr. Uwe Schimank beschäftigt.

Während meiner Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin verfasste ich eine Dissertation zum "Zeiterleben und Zeithandeln Erwerbstätiger". Im Januar 2009 wurde ich an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum promoviert.

Vom 15. April 2009 bis zum 30. Juni 2009 war ich als Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Sektion für Sozialwissenschaftliche Methoden und Statistik der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum tätig.

Seit 01. Juli 2009 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Steffen Mau an der Universität Bremen.

Zusammen mit meinem Ehemann Werner Voß und unserer Bearded-Collie-Hündin Uschika lebe ich in Bochum-Stiepel, mit Aussicht auf die Ruhr-Universität Bochum und in unmittelbarer Nähe des Kemnader Sees, der Bochum von Witten trennt.

Last but not least, was ich gerne einmal tun würde: mich mit einem Fachkundigen über die formvollendete Silhouette des S202 unterhalten.

Impressum