Methoden-Workshops
Idee der Bochumer Methoden Schools
Methoden der empirischen Sozialforschung bilden in allen sozialwissenschaftlichen Fächern ein Kernelement der curricularen Ausbildung. Studierende vermissen hierbei aber oftmals eine vermittelnde Nähe zu forschungspraktischen Fragen und kritisieren deshalb die Praxisferne der Methodenausbildung. Dieses Defizit trägt dazu bei, dass sowohl Studierende in ihren empirischen Abschlussarbeiten als auch wissenschaftliche Kräfte in Forschungsprojekten plötzlich vor zahlreichen forschungspraktischen Fragen und Problemen stehen, die sie weitgehend unvorbereitet zu lösen haben.
An dieser Stelle setzen die zweimal jährlich stattfindenden Bochumer Methoden Schools mit bis zu sieben verschiedenen Workshops zur Empirischen Sozialforschung an.
Mit diesen Workshops sollen die grundlegenden Arbeitsschritte empirischer Sozialforschung quantitativer und qualitativer Art in einer dezidiert forschungspraxisorientierten Weise behandelt werden.
Workshop "Das Forschungsprojekt - Planung und Durchführung einer empirisch-quantitativen Studie"
In diesem Workshop werden grundsätzliche und vorbereitende Fragen, die in einem ersten eigenen empirisch-quantitativen Forschungsprojekt auftreten, angesprochen:
- Wie finde ich zu einem interessanten und bearbeitbaren Forschungsthema?
- Welches Forschungsdesign plane ich?
- Wie manage ich mein Forschungsprojekt – zeitlich und finanziell?
- Wie bereite ich mein Forschungsprojekt inhaltlich vor?
- Wen soll ich befragen?
- Wie soll ich fragen?
- Wie vollziehe ich den Schritt vom Fragebogen zum Computer?
- Welche Datenauswertungen kommen in Frage?
- Was muss ich sonst noch beachten?
Im Hinblick auf die Wahl des Erhebungsinstruments steht die standardisierte Befragung ("der Fragebogen") – aufgrund der weiten Verbreitung in den Sozialwissenschaften – im Zentrum.
Entsprechend dem Workshopcharakter dieser Veranstaltung wird von denjenigen der Teilnehmer/-innen, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten, erwartet, dass sie diese – insbesondere mit Blick auf die gewählte Methodik – vorstellen. Für diesen Teil des Workshops, der aus Projektvorstellungen und -diskussionen besteht, steht ein halber Tag zur Verfügung. Erfahrungsgemäß profitieren aktiv Vortragende, aber auch Zuhörende in hohem Maße von diesem Angebot.
Wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung sind Grundkenntnisse der empirischen Sozialforschung.
Weitere Details finden Sie im jeweils aktuellen Workshopflyer.
Bei Interesse und für weitergehende Informationen nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.
